Warum fällt es mir so schwer, mir Zeit für mich zu nehmen?

Zeit für sich fehlt selten, weil der Tag zu kurz wäre. Sie fehlt, weil sie in der Reihenfolge der Dinge ganz hinten steht – nach Arbeit, Familie, Haushalt und allem, was andere brauchen. Mehr Zeit für Dich beginnt deshalb nicht im Kalender, sondern bei der Frage, welchen Platz Du Dir selbst gibst.

Claudia VeitWohlFühlZeit

01

„Erst wenn alles erledigt ist“ – ein Satz, der nie eintritt

Viele Menschen warten mit Zeit für sich, bis alles andere geschafft ist. Das Problem: Dieser Moment kommt in einem vollen Leben nicht von selbst. Es gibt immer noch etwas, das erledigt werden könnte.

Wer Zeit für sich nicht als Rest, sondern als festen Bestandteil der Woche behandelt, ändert weniger den Zeitplan als die eigene Haltung dazu.

02

Das schlechte Gewissen verstehen, statt es zu bekämpfen

Zeit für sich löst bei vielen ein schlechtes Gewissen aus – als würde man anderen etwas wegnehmen. Es lohnt sich, dieses Gefühl nicht wegzudrücken, sondern anzuschauen: Wem gegenüber fühle ich mich verpflichtet? Ist diese Erwartung real oder habe ich sie mir selbst gesetzt?

Oft zeigt sich, dass die strengste Erwartung die eigene ist. Und die lässt sich verändern.

03

Freiräume finden, ohne den Tag zu verlängern

Zeit für Dich muss nicht groß sein, um zu zählen. Ein bewusst freier Abend in der Woche. Ein Morgen, an dem Du vor allen anderen zehn Minuten für Dich hast. Ein Weg, den Du zu Fuß gehst, statt ihn zu optimieren.

Entscheidend ist nicht die Menge, sondern dass diese Zeit wirklich Dir gehört – ohne Nebenbei-Erledigungen und ohne Rechtfertigung.

04

Was möchtest Du mit dieser Zeit eigentlich tun?

Manchmal ist die Schwierigkeit nicht, Zeit zu finden, sondern zu wissen, was man damit anfangen will. Wer sich lange über Aufgaben definiert hat, kennt die eigenen Interessen manchmal nur noch aus der Erinnerung.

Erlaube Dir, das herauszufinden. Ausprobieren gehört dazu. Nicht alles muss sinnvoll oder produktiv sein.

05

Zeit für Dich ist auch Zeit für andere

Wer sich selbst nicht mehr vorkommt, hat auf Dauer auch weniger für andere übrig – an Aufmerksamkeit, Geduld, Präsenz. Zeit für Dich ist deshalb kein Egoismus, sondern Teil eines Alltags, in dem Du präsent sein kannst, statt nur zu funktionieren.

Zum Sortieren

Fragen, die Du Dir selbst stellen kannst

  • Wann in der letzten Woche hattest Du Zeit, die wirklich nur Dir gehörte?
  • Wessen Erwartung meldet sich zuerst, wenn Du Dir etwas vornimmst?
  • Welche 30 Minuten pro Woche könntest Du ab jetzt fest reservieren?

Persönliche Begleitung

Wenn Du das nicht allein sortieren möchtest.

LA DOLCE VITA ist das persönliche 6-Wochen-1:1-Online-Mentoring von Claudia Veit unter der Marke WohlFühlZeit – für Menschen ab 40, die ihren Alltag, ihre Prioritäten, Grenzen und Wünsche wieder bewusster in die eigene Hand nehmen möchten.

Das Mentoring im Überblick Unverbindlich anfragen WohlFühlZeit Kompass